Tibet im Wandel

Die Regierung in Peking siedelt tausende von Nomaden in Großstädte um, damit sie in anderen Gewerben, als der Viehzucht Fuß fassen können. Gleichzeitig versucht die chinesische Regierung das autonome Gebiet zu modernisieren und finanziert doch u.a. Projekte zur Förderung der Tourismus-Branche.

Aufgrund mangelnder Bildung, der tibetischen Bevölkerung und langer Tradition der Agrarwirtschaft werden die Stellen in der wachsenden Tourismus-Branche vor allem durch Chinesen besetzt, sodass die Bevölkerung des autonomen Gebiets wächst, jedoch der Anteil an Tibetern abnimmt.

Zudem stellt China Sicherheitskräfte, wie Polizisten und Soldaten zum Schutz der Touristen auf, die eine permanente Präsenz der Staatsgewalt in Tibet verdeutlichen. Nicht zuletzt die Aufstände von 2008 haben Proteste und Konflikte zwischen Tibet und China aufgezeigt, die offenbar trotz der Anstrengungen seitens Peking, so schnell nicht wieder ausgeräumt werden können.

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